Kammertheater

Amateurtheater Ochsenhausen e.V.

FRAU MÜLLER MUSS WEG


Schauspiel von Lutz Hübner

Inhalt des Stücks:

Ein Elternabend ist an sich schon eine heikle Angelegenheit. Extrem schwierig wird dieser jedoch, wenn sich die Eltern entschließen, gemeinsam gegen eine Lehrerin vorzugehen. Mütter wie Väter sind sich einig: nicht die eigenen Sprößlinge sind schuld am miserablen Leistungsstand der Klasse, sondern allein die unfähige Lehrerin. Schließlich geht es darum, die eigenen Kinder irgendwie auf dem Gymnasium zu halten. Schnell entwickeln sich auch innerhalb der Elternschaft Fronten und es zeigt sich nach den Worten Lutz Hübners "... wie solidarisch eine Gesellschaft wirklich ist - soziale Vermischungen sind schön und gut, aber doch nicht in der Klasse meines Kindes!".

Der Autor wirft mit seinem Stück Fragen auf, die drängender sind denn je nach dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung und einer von der neuen Landesregierung angestoßenen Schulreform.


(mehr unter: „Frau Müller muss weg!“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.)

Probenbild

Autor:

Lutz Hübner ist ein deutscher Dramatiker, Schauspieler und Regisseur.

Er wurde 1964 in Heilbronn geboren und wuchs in Weinsberg auf, besuchte das dortige Gymnasium und studierte 1983/1984 Germanistik, Philosophie und Soziologie in Münster. Nach einer Schauspielausbildung von 1986 bis 1989 an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater in Saarbrücken war er als Schauspieler zunächst am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken und am Badischen Staatstheater in Karlsruhe tätig. In den Jahren 1990 bis 1993 wirkte er am Rheinischen Landestheater Neuss, von 1993 bis 1996 am Theater der Landeshauptstadt Magdeburg jeweils als Schauspieler und Regisseur.

Seit 1996 ist er freiberuflicher Schriftsteller und Regisseur. Er schrieb seitdem etliche Stücke, teils mehrere im selben Jahr, die ihn laut Statistik des Deutschen Bühnenvereins schon in der Spielzeit 1999/2000 zum meistgespielten Dramatiker der Gegenwart auf deutschen Bühnen machten, in der Anzahl der Aufführungen nur noch von Shakespeare und Goethe übertroffen. In der Spielzeit 2001/2002 fanden 751 Aufführungen seiner Werke statt. Bekannt wurde er anfangs vornehmlich für seine an ein jugendliches Publikum gerichteten Stücke wie Das Herz eines Boxers. Bald nahm er sich auch anderer Themen an, wie zum Beispiel des Berliner Bankenskandals im Bankenstück von 2004.

Sein Stück Frau Müller muss weg wurde 2010 im Kleinen Haus des Staatsschauspiel Dresden uraufgeführt und vom Regisseur Sönke Wortmann 2014 verfilmt.

(Quelle: „Lutz Hübner“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.)

Regie: Dr. Jan Sandel (Biberach)

Darsteller: Carola Braig, Heidi Albinger-Seel, Hildegard Schäfer,
                  Ruth Wessels, Wolfgang Mader und Boris Kappler

Produktion: Doris Schick-Deininger und Bertram Mayr

Spieltermine:

Fr.  21.10.2016 - Premiere             
Sa.  22.10.2016                                     
Mi. 26.10.2016
Fr.  28.10.2016
Sa.  29.10.2016 - Derniere

Beginn jeweils um 20.00 Uhr  (Einlass ab 19.00 Uhr)
im Schrannensaal Ochsenhausen (Bahnhofstraße)

Weitere Vorstellung:
am Sa. 05.11.2016 um 20.00 Uhr in der Realschule Erolzheim


 

Der Regisseur JAN SANDEL

Wir freuen uns, daß wir Herrn Jan Sandel als Regisseur für unsere Arbeit gewinnen konnten.
Amateurtheater ist sein Hobby, im Hauptberuf ist er Tierarzt.
Herr Sandel hat schon mehrere Produktionen beim Dramatischen Verein Biberach realisiert.
Bei uns wirkte er erstmalig als Regisseur für "Der Gott des Gemetzels".


Amateurtheatererfahrung als Schauspieler:

Verrina in „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“ von Friedrich Schiller
Wisser in „Die Nashörner“ von Eugene Ionesco
Komtur Don Gonzalo in „Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie“ von Max Frisch
Aemilian in „Romulus der Große“ von Friedrich Dürrenmatt
Präsident von Walter in „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller
Doktor Finache in „Der Floh im Ohr“ von Georges Feydeau
Präsident in „Die Irre von Chaillot“ von Jean Giraudoux

Amateurtheatererfahrung als Regisseur:

Reginald Rose – „Die zwölf Geschworenen“
Eric-Emmanuel Schmitt – „Der Besucher“
Volker Ludwig – „Und raus bist du!“
Gilles Dyrek – „Venedig im Schnee“
Woody Allen – „Geliebte Aphrodite“
Yasmina Reza – „Drei Mal Leben“
Yasmina Reza - „Der Gott des Gemetzels“
Gotthold Ephraim Lessing - „Nathan der Weise“
Jordi Galceran - „Die Grönholm-Methode“


Diese Seite wurde erstellt am 25.05.2018
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