Kammertheater
Amateurtheater Ochsenhausen e.V.

DER TOD UND DAS MÄDCHEN

Schauspiel von Ariel Dorfman (Chile)

 

Inhalt:
In einem Land in Südamerika, das nach einer langen Zeit der Diktatur wieder demokratisch regiert wird, treffen in einem Haus am Meer drei Personen aufeinander: Der Rechtsanwalt Gerardo ist gerade von der Regierung zum Vorsitzenden eines Ausschusses ernannt worden, der Folterungen während der Diktatur untersuchen soll. Paulina, seine Frau, ist ein Opfer dieser Folterungen gewesen. Rein zufällig bekommen sie Besuch von einem Dritten: dem Arzt Roberto, an dessen Stimme Paulina ihren Folterknecht zu erkennen meint. Gegen den Willen ihres Mannes überwältigt sie den Gast, fesselt und bedroht ihn mit einer Waffe, um dadurch ein vollständiges Geständnis von dem Mann, der sie damals quälte und vergewaltigte, zu erzwingen…

Autor und Stück:
Ariel Dorfman (geboren 6. Mai 1942 in Buenos Aires, Argentinien) ist ein chilenischer Autor, Dramatiker, Essayist und Menschenrechtsaktivist.

Sein erfolgreiche Schauspiel über die Grenzen sogenannter Aufarbeitung von politischer Willkür und Sehnsucht nach Gerechtigkeit erlangt vor dem Hintergrund heutiger politischer Umbrüche brennende Aktualität.
- Wie können sich Opfer und Täter von damals in einer freien und demokratischen Gesellschaft wiederbegegnen?
- Darf man auf erlittene Gewalt mit Gewalt antworten?
- Wie kann man die Täter zum Geständnis bringen?
- Wie kann man sie bestrafen?
- Darf man sie überhaupt eigenmächtig bestrafen?
                

Ein spannender Politthriller, ein bewegendes Drama über Schuld und Rache, Liebe und politische Verantwortung, über das Handeln und die Machtlosigkeit. Das Stück wurde 1994 von Roman Polanski auch erfolgreich verfilmt.

>> mehr Info zum Stück

 


Regie: Birgit Schuck, Eislingen

Diese Seite wurde erstellt am 25.05.2018
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